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Kompressionsstrümpfe
Die Kompressionstherapie umfasst Maßnahmen
der äußeren, flächigen Druckapplikation bei Venenleiden,
Lymphablussstörungen und Verbrennungsnarben. Mittels
flächigen Druckes soll der Ausbildung von Ödemen vorge-
beugt und der venöse Rückfluss bzw. Lymphabfluss
unterstützt werden.
Schwerpunkt des Einsatzes der Kompressionstherapie
liegt in der Behandlung von Venenleiden der unteren Ex-
tremitäten. Als Hilfmittel kommen komprimierende, Extremi-
täten umhüllende, textile Gewebe bzw. Gestricke zum Ein-
satz, z.B. Strümpfe, die mindestens knielang sein müssen.
Für die Kompressionsbehandlung von Verbrennungen oder
Narben nach chirurgischen Eingriffen kommen ebenfalls
komprimierende, das Behandlungsgebiet flächig umhüllen-
de, textile Gewebe bzw. Gestricke zum Einsatz, die als
Verbrennungsbandagen angeboten werden.
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Kompressionstherapiemaßnahmen können auch zur
Formung ödematisierter Weichteile bei Extremitäten-
amputationen zur Anwendung kommen.
Kompressionstherapie ist in der Regel eine Langzeit-
behandlung und bedarf entsprechender Hilfsmittel, die vom
Patienten bei Vorliegen der medizinischen Indikation auf
ärztliche Anordung selbst angewendet werden.
Medizinische Kompressionsstrümpfe werden verordnet als
• Kompressionswadenstrumpf
• Kompressionshalbschenkelstrumpf
• Kompressionsschenkelstrumpf
• Kompressionsstrumpfhosen
Die Hilfsmittel werden definiert von
Kompressionsklassen 1 4 angefertigt.
Die Körpermaße für medizinische Kompressionsstrümpfe
werden nach verbindlichem Maßschema
(Güte und Prüfbestimmungen RAL-GZ 387 vom Juli 1987)
abgenommen.
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